Guten von schlechten Shisha Tabak unterscheiden

Mittlerweile gibt es ja sehr viele Tabakhersteller die sich speziell auf die Herstellung von Shisha-Tabak spezialisiert haben. Mir fallen jetzt so auf Anhieb ca. 30 ein, darunter einige sehr bekannte Marken wie Al Fakher und Al Waha oder noch recht unbekannte Hersteller wie Al Mash. Eines haben alle diese verschiedenen Tabaksorten gemeinsam, sie bestehen aus einer Mischung von Tabak, Melasse und Glycerin. Außer die Sorten des Herstellers Soex, dieser verwendet anstatt Tabak, Zuckerrohr als Trägersubstanz. Und ist somit angeblich gesünder da kein Nikotin enthalten ist. Leider ist Soex vom Geschmack her etwas gewöhnungsbedürftig.

Entscheidend ist bei jedem Tabak der Feuchtigkeitsgehalt. Deutscher Tabak darf ja nur einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 5% enthalten. Das deutsche Tabakgesetzt ist hier sehr streng aber leider ist der Deutsche Tabak so einfach nicht zu gebrauchen. Auch wenn man den Tabak mit den verschiedenen Zusatzprodukten anreichert erhält man einfach nicht dasselbe Ergebnis. Deshalb muss Tabak aus dem Ausland her, hier empfehle ich immer den Import aus EU-Ländern wie Österreich. Da es dort keine so strengen Gesetzte gibt und da man sich die Sachen einfach mit der Post schicken lassen kann. Außerdem muss man innerhalb der EU bei kleineren Mengen keine Angst vor dem Zoll haben.

Weiterhin sollte man immer auf der Herstellungsdatum des Shishatabaks achten denn nach ca. einem Jahr verliert der Tabak sein Aroma selbst wenn er original Verpackt ist. Wenn die Verpackung des Tabaks einmal angebrochen ist sollte man ihn so schnell wie möglich aufbrauchen, denn wenn er erst mal offen ist, ist das Aroma nach ein paar Wochen weg und jeder Tabak schmeckt gleich.

Shisha Verbreitung

In den letzten Jahren hat die orientalische Wasserpfeife immer mehr Freunde gewonnen. Vor allem bei Jugendlichen im Alter zwischen 14- 25 Jahren ist die sogenannte Shisha sehr verbreitet. Was zum einen an den meist süß Aromatisieren Tabaksorten liegt und zum anderen an der ruhigen Atmosphäre die eine Shisha verbreiten kann. Viele verwenden eine Shisha um zu „chillen“ mit anderen Worten zum entspannen oder ausruhen. Für einige ist die Shisha auch eine Alternative zu teureren und schädlicheren Zigaretten. Zwar ist eine Shisha keinesfalls ungefährlich, da aber der Tabak nicht direkt verbrannt wird entsteht kein Teer und die Menge des Inhalierten Nicotins ist deutlich geringe als bei normalen Zigarettentabak.

Durch die vielen verschiedenen Geschmacksrichtigen ergeben sich auch viele Möglichkeiten. Meisten werden auch noch verschiedene Tabaksorten gemischt um damit noch exklusivere Geschmacksrichtigen zu kreieren. Besonders beliebt sind hier die Mischungen Kirsch, Banane und Apfel, Minze. Auch das Wasser in der so genannten Bowl wird oft durch Fruchtsäfte ersetzt. Somit kann man das Aroma des Tabaks noch einmal verstärken.

Während vor ein paar Jahren noch Shishas aus dem Urlaub in Ägypten oder aus der Türkei das Nonplusultra waren, gibt es mittlerweile auch hier in Deutschland einige Hersteller die sich auf besonders Hochwertige Shishas spezialisiert haben. So kostet eine besonders hochwertige Shisha mit vier Schläuchen schon einmal gut 200 Euro. Aber auch Shishas der Preisklasse von 50 bis 100 Euro sind sehr gut verarbeitet, mehrfach verschraubbar und dicht. Es wir sehr großen Wert auf Professionalität gelegt. Diese Pfeifen haben also kaum noch etwas mit den ägyptischen 5 Euro Pfeifen zu tun.